Hörbuch: Banana Yoshimoto - Kitchen
Und noch ein Hörbuch, dass ich zuletzt in erster Linie bei Autofahrten gehört habe.
Kitchen von Banana Yoshimoto gelesen von Jessica Schwarz (Brigitte Edition).
Die junge Mikage ist Vollwaise und nachdem auch ihre Großmutter verstorben ist, sieht sie sich plötzlich alleine einer dunklen, einsamen und doch faszinierenden Welt gegenüber. In den Tagen nach dem Tod der Großmutter steht plötzlich ein eher flüchtiger Bekanter vor ihrer Tür und macht ihr das Angebot doch die nächste Zeit einfach bei ihm und seiner Mutter zu wohnen, da sie doch nun ganz alleine sei. Mikage erstaunt dieses Angebot, doch nach einem Besuch bei dem Jungen und dem Kennenlernen seiner Mutter, die, wie Mikage später erfährt, bis zum Tod der eigentlichen Mutter der Vater des Jungen war, beschließt Mikage dieses irgendwie unwirklich wirkende Angebot der beiden anzunehmen.
Es entwickelt sich eine, wie ich es empfand, sehr ruhig dahinfließende Geschichte, über den Tod, das Leben, die Familie, über Essen und Küchen. Manchmal gibt es irreale, etwas verstörende Momente und es wechseln sich Passagen ab, die bei mir mal Melancholie, mal Euphorie hervorriefen. Insgesamt hat mir der Text wirklich gut gefallen und man ertappt sich öfter dabei, dass man angeregt vom Hörbuch seinen Gedanken nachhängt und hier und da nochmal auf der CD zurückgehen muss, um wieder der Story folgen zu können. In diesem Fall spricht das für das Hörbuch. Es passt sehr gut in die Herbstzeit, wie wir sie gerade haben und hat bei mir dazu beigetragen, erneut das gemütliche Trinken von Tee in dieser Jahreszeit zu zelebrieren. (sicher nicht nach guter japanischer Tradition, aber mit ähnlicher Regelmässigkeit, wie es in Kitchen geschieht!).
Jessica Schwarz hat mir als Sprecherin sehr gut gefallen. Sie hat mit Ihrer Art des Vorlesens, die Stimmungen, die das Buch erzeugt, hervorragend transportiert und unterstützt. Ihre Stimme passt gut zu dem Bild von Mikage, das beim Hören in meinem Kopf entstanden ist. Ein Mädchen, das manchmal so abwesend, distanziert wirkt und doch im nächsten Moment wieder Gedanken formuliert, die herrlich tiefgehend und reflektiert sind.
Insgesamt ein absolut empfehlenswertes Hörbuch, daher 4 Sterne.
****
Kitchen von Banana Yoshimoto gelesen von Jessica Schwarz (Brigitte Edition).
Die junge Mikage ist Vollwaise und nachdem auch ihre Großmutter verstorben ist, sieht sie sich plötzlich alleine einer dunklen, einsamen und doch faszinierenden Welt gegenüber. In den Tagen nach dem Tod der Großmutter steht plötzlich ein eher flüchtiger Bekanter vor ihrer Tür und macht ihr das Angebot doch die nächste Zeit einfach bei ihm und seiner Mutter zu wohnen, da sie doch nun ganz alleine sei. Mikage erstaunt dieses Angebot, doch nach einem Besuch bei dem Jungen und dem Kennenlernen seiner Mutter, die, wie Mikage später erfährt, bis zum Tod der eigentlichen Mutter der Vater des Jungen war, beschließt Mikage dieses irgendwie unwirklich wirkende Angebot der beiden anzunehmen.
Es entwickelt sich eine, wie ich es empfand, sehr ruhig dahinfließende Geschichte, über den Tod, das Leben, die Familie, über Essen und Küchen. Manchmal gibt es irreale, etwas verstörende Momente und es wechseln sich Passagen ab, die bei mir mal Melancholie, mal Euphorie hervorriefen. Insgesamt hat mir der Text wirklich gut gefallen und man ertappt sich öfter dabei, dass man angeregt vom Hörbuch seinen Gedanken nachhängt und hier und da nochmal auf der CD zurückgehen muss, um wieder der Story folgen zu können. In diesem Fall spricht das für das Hörbuch. Es passt sehr gut in die Herbstzeit, wie wir sie gerade haben und hat bei mir dazu beigetragen, erneut das gemütliche Trinken von Tee in dieser Jahreszeit zu zelebrieren. (sicher nicht nach guter japanischer Tradition, aber mit ähnlicher Regelmässigkeit, wie es in Kitchen geschieht!).
Jessica Schwarz hat mir als Sprecherin sehr gut gefallen. Sie hat mit Ihrer Art des Vorlesens, die Stimmungen, die das Buch erzeugt, hervorragend transportiert und unterstützt. Ihre Stimme passt gut zu dem Bild von Mikage, das beim Hören in meinem Kopf entstanden ist. Ein Mädchen, das manchmal so abwesend, distanziert wirkt und doch im nächsten Moment wieder Gedanken formuliert, die herrlich tiefgehend und reflektiert sind.
Insgesamt ein absolut empfehlenswertes Hörbuch, daher 4 Sterne.
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Toxicity - 22. Nov, 09:15