Ian McEwan - Am Strand
Nur kurze Zeit nach McEwans Abbitte habe ich mir sein letztes Werk Am Strand vorgenommen. Und auch mit diesem Buch hat er mich wieder überzeugen können.
Wieder baut er sehr geduldig aber keineswegs langatmig durch einen geschickten Perspektiv- und Zeitebenenwechsel die Geschichte auf. In diesem Fall handelt sie von einem jungen Paar an seinem Hochzeitstag und der bevorstehenden Hochzeitsnacht. Nachvollziehbar, aber mit der für McEwan angenehmen erzählerischen Distanz bringt er dem Leser die unterschiedlichen Erwartungen, Hoffnungen und Ängste vor dieser ersten gemeinsamen Nacht als Ehepaar näher. Durch eingeschobene Rückblicke mal aus der Sicht der jungen Frau, mal aus der Sicht des Mannes, schafft er es, ein komplexes Bild zu entwerfen und dem Leser die jeweiligen Gefühle der beiden Personen deutlich zu machen.
Und zum Ende gelingt es McEwan, so ging es mir zumindest, ein Gefühl von Melancholie hervorzurufen, angesichts der durch verschiedenste, oft nur kleine Umstände verpassten Chancen im Leben und der Lebenswege, die doch auch ganz anders hätten verlaufen können.
Ich denke, hier findet man eine Erkenntnis aus dem Buch Abbitte wieder.
Ein unbedingt lesenswertes, etwas mehr als 200 Seiten starkes Buch.
*****
Wieder baut er sehr geduldig aber keineswegs langatmig durch einen geschickten Perspektiv- und Zeitebenenwechsel die Geschichte auf. In diesem Fall handelt sie von einem jungen Paar an seinem Hochzeitstag und der bevorstehenden Hochzeitsnacht. Nachvollziehbar, aber mit der für McEwan angenehmen erzählerischen Distanz bringt er dem Leser die unterschiedlichen Erwartungen, Hoffnungen und Ängste vor dieser ersten gemeinsamen Nacht als Ehepaar näher. Durch eingeschobene Rückblicke mal aus der Sicht der jungen Frau, mal aus der Sicht des Mannes, schafft er es, ein komplexes Bild zu entwerfen und dem Leser die jeweiligen Gefühle der beiden Personen deutlich zu machen.
Und zum Ende gelingt es McEwan, so ging es mir zumindest, ein Gefühl von Melancholie hervorzurufen, angesichts der durch verschiedenste, oft nur kleine Umstände verpassten Chancen im Leben und der Lebenswege, die doch auch ganz anders hätten verlaufen können.
Ich denke, hier findet man eine Erkenntnis aus dem Buch Abbitte wieder.
Ein unbedingt lesenswertes, etwas mehr als 200 Seiten starkes Buch.
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Toxicity - 4. Jan, 19:28